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Der Isuzu VehiCross ist wohl eines der exotischten Fahrzeuge überhaupt. 1993 wurde er als Prototyp auf der Tokyo Motorshow vorgestellt. Isuzu ist zwar bekannt für seine ausgefallenen Studien, es ist jedoch auch bekannt das diese nie den Weg in die Serienfertigung finden. Doch Isuzu überraschte die Fachwelt vom Gegenteil, als man verkündete den VehiCross wirklich zu bauen.
1998 wurde er in Japan eingeführt, im Frühjahr 1999 war dann die USA dran. Lieferbar ist dieser durch und durch exotische Offroader ausschließlich mit dem bekannten 3,5 V6 Aggregat. Andere Triebwerke, beispielsweise der 3,0 DTI Common-Rail
Diesel kommen nicht zum Einsatz.
Die Produktion erweist sich als aüßerst schwierig, weshalb der VehiCross hauptsächlich in Handarbeit entsteht. Er wird im japanischen Isuzu Werk in Futjisawa hergestellt. Dort wird auch sein technischer Bruder der Trooper montiert.
Der VehiCross, oder auch VX, wie ihn seine Fans nennen ist ein sogenanntes Limited Production Vehicle. Er wird also nur in sehr geringen Stückzahlen hergestellt. In den USA werden z.B. lediglich ca. 1200 Fahrzeuge pro Jahr verkauft. Deshalb sind Preisnachlässe bei diesem Modell auch so gut wie ausgeschlossen.
In den USA ist er seit dem Modelljahr 2000 in sechs
verschiedenen Aussenfarben erhältlich, neben Schwarz und
Silber kann man ihn seit dem auch in Gelb, Weiß, Grün und Rot ordern. In Japan hat man gar die Auswahl zwischen 25 verschiedenen Lackierungen.
Der Innenraum ist entweder rot-schwarz oder grau-schwarz abgesetzt.
Der 215 PS starke V6 ist immer mit einem Automatikgetriebe gekoppelt, welches jedoch über den aus dem Trooper bekannten Torque-On-Demand (kurz: TOD) Allradantrieb verfügt. Es verteilt im Allradbetrieb die Kraft nach Bedarf auf die beiden Achsen. Sensoren kontrollieren dafür ständig die Beschaffenheit der Fahrbahn, und sobald sich der Zustand des Bodens ändert und die Hinterräder durchzudrehen drohen, wir automatisch mehr Kraft auf die Vorderräder übertragen.
Der Innenraum entspricht dem eines Opel Frontera Sport. Der
VehiCross bietet seinen Passagieren genügend Platz. Der
Kofferraum braucht sich auch nicht zu verstecken. In seiner Hecktür findet außerdem das Ersatzrad platz.
In seiner umfangreichen Serienausstattung sind unter anderem schon eine Klimaanlage, Alu-Felgen, Recaro-Sport-Ledersitze, ein in die Heckklappe integriertes Ersatzrad, Instrumente in Alu- sowie Carbon-Look, CD-Player, elektrische Fensterheber sowie Spiegelverstellung, Fahrer- und Beifahrer-Airbag enthalten.
In den USA wird er ab ca. 28000 $ angeboten. Außerdem ist dort das Sondermodell Ironman Edition lieferbar, welches über einen Dachgepäckträger sowie exclusiv über die Außenfarbe Weiß verfügt.
Der VehiCross wurde zum Modelljahr 2002 eingestellt.