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Stand: 22.9.01
„Isuzu - was ist das?“ Diese Antwort wird man wohl von vielen Deutschen erhalten, spricht man sie
auf Isuzu an. Kaum jemand in Deutschland weiß, dass sich dahinter ein Geländewagen- und Dieselmotorenspezialist aus Japan verbirgt. Isuzu war außerdem der erste Fahrzeugbauer in Japan!
Anfangs baute man nur LKW’s. Ab 1953 kam auch der erste PKW, der “Hillman” auf den Markt. In den 60er und 70er Jahren wurde das PKW Angebot mit Hilfe mehrerer neue Modelle (Bellet, 117, Gemini)
ausgebaut. 1983 wurde auch der erste Geländewagen der Marke, der “Trooper” bei uns eingeführt. Zwischen 1992 und 2000 war Isuzu jedoch auf dem Deutschen bzw. dem Europäischen Markt nicht
mehr vertreten. Die neuen Geländewagen sowie der Pickup wurden hierzulande als Opel Monterey, Opel Frontera sowie Opel Campo angeboten. Dabei fing alles so gut an, als 1983 der Isuzu Trooper A
auf den Markt kam. Er wurde über ca. 500 Opelhändler vertrieben, da Isuzu, wie Opel zum amerikanischen General Motors Konzern gehört. Der Trooper A wurde ein echter Erfolg, noch heute
sind ca. 27.000 A-Modelle bei uns unterwegs, die Fangemeinde ist treu. 1992 wurde dann nach rund 10-jähriger Bauzeit der Nachfolger vorgestellt, welcher von nun an nicht mehr Isuzu Trooper sondern
Opel Monterey hieß. General Motors entschloß sich zu diesem Schritt, weil man annahm, ein Opel würde sich in Europa besser verkaufen als ein Isuzu. Kurz zuvor beorderte man schon den „neuen“
Isuzu, der in den USA Isuzu Rodeo heißt ins Opel-Programm, hier bekam er den schlichten Namen „Frontera“. Die kurze zweitürige Version hieß „Frontera Sport“. Der Pickup, der bis dato als „Isuzu
Campo“ offeriert wurde, bekam auch gleich die Opel Embleme verpaßt, einen Modellwechsel wartete man hier nicht ab. Man bot in den 80er Jahren außerdem noch den Isuzu Gemini, ein Kompaktmodell
welches jedoch über eine andere Isuzu Vertriebsgesellschaft verkauft wurde sowie den Isuzu Midi, einen Kleinbus, der gerade bei Handwerkern beliebt war an. Der Gemini wurde schon nach ein paar
Jahren Laufzeit mangels Erfolg eingestellt. Der Midi wurde einfach bis 1995 als Isuzu Midi weiter über die Opel-Händler verkauft. Isuzu ist in den USA sowie Japan außerdem ein Begriff unter
LKW-Kennern, dort ist man recht erfolgreich mit den vielen verschiedenen LKW-Baureihen.
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 1918 - LKW Modell A
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 1974 - Erster Isuzu Gemini
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 Isuzu Piazza
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 Isuzu Werk Fujisawa
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 Den Isuzu Midi gab es als Bus oder
Lieferwagen
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 Midi - Cockpit
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Die ausführlichen Geschichten zu den jeweiligen in Deutschland erhältlichen Modellen sowie Isuzus in anderen Ländern der Welt gibt es hier:
Trooper A
Der Isuzu Trooper A wurde wie erwähnt über die Opel Händler vertrieben. 1983 kam er in Japan und
den USA auf den Markt, hier folgte die Einführung ebenfalls 1983. Der Trooper war in vier verschiedenen Version lieferbar: kurzer Zweitürer; kurzer Zweitürer (Softtop); langer Zweitürer;
langer Viertürer. Es standen anfangs ein 2.0 Benzinmotor mit 81 PS sowie ein 2.3 Dieselmotor mit 53 PS zur Verfügung. Der Dieselmotor wurde bereits 1984 durch einen 2.3 Turbodieselmotor mit 83 PS
ersetzt, der Benziner wurde 1985 durch einen 2.3 Benzinmotor mit 89 PS ausgetauscht. Zum Modelljahr 1988 bekam er wieder neue Motoren sowie eine leicht aufgefrischte Karosserie (eckige
anstatt runde Scheinwerfer) spendiert. Der neue 2.6 Benzinmotor leistete 115 PS, der neue 2.8 Dieselmotor nun 97 PS zusätzlich konnte man den 2.8 Dieselmotor mit Intercooler und 107 PS ordern.
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 Isuzu Trooper A
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 Isuzu Trooper A Cockpit
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Monterey
Der Opel Monterey oder besser gesagt der Isuzu Trooper B kam 1992 auf den deutschen Markt. Er
war mit einem 3.2 V6 Benzinmotor mit 177 PS oder einem 3.1 Turbodieselmotor mit 114 PS lieferbar. Es standen als Karosserieversionen ein kurzer Zweitürer sowie ein langer Viertürer zur Wahl. Nach
anfänglichen Verkaufserfolgen sackte dieser jedoch immer mehr ein, was wohl hauptsächlich an der lieblosen Vermarktung lang. Anfangs gab es für den Monterey wenigstens noch einen winzigen, schon
bald darauf gar keinen Werbeetat mehr. Man merkte deutlich, dass Opel mit der Situation unglücklich war und den Monterey am liebsten so schnell wie möglich aus den Preislisten gestrichen hätte. So
kam es, dass das Flagschiff im Opel 4x4 Programm ein Schattendasein fristete, es wurden am Ende gerade noch 1.000 Fahrzeuge pro Jahr abgesetzt. In seiner 7-jährigen Bauzeit, bekam der Monterey
A nur ein kleines bescheidenes Facelift im Jahre 1996. Das hintere Kennzeichen wanderte in den Stoßfänger und ein neues moderneres Cockpit, welches auch noch im Monterey B Verwendung fand,
hielt Einzug. Im Frühjahr 1998 kam dann ein überarbeiteter Monterey auf den Markt, welcher über einen hoch modernen 3.0 Turbodieseldirekteinspritzer (DTI) mit 159 PS (der erste in einem
Geländewagen) sowie einen 3.5 V6 Benzinmotor mit 215 PS verfügte. Viele glaubten nun, alles würde besser werden, dem war (leider) nicht so. Als nämlich in der zweiten Hälfte des Jahres 1998 der
ebenfalls neue Frontera B auf den Markt kam, und dieser nun preislich fast so hoch wie der Monterey lag, fanden viele ihn dem Monterey ebenbürtig und so wanderten diese Kaufinteressenten zum
Frontera ab. Das versetzte ihm den Todesstoß. Im Frühjahr 1999 entschloß sich Opel endgültig den Monterey vom Markt zu nehmen. Bis zum 16.4.2001 konnten die Opelhändler noch Lagerfahrzeuge
bei Opel ordern. Die offizielle Begründung zur Einstellung des Monterey war, man wolle wegen des großen Erfolges des Frontera im Geländewagensegment nur noch eingleisig fahren.
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 Opel Monterey A
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 Opel Monterey RS A
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Opel Monterey B zweitürer und viertürer
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 Opel Monterey Cockpit ab 1996
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Frontera
Der Opel Frontera wurde im Frühjahr 1992 in Deutschland eingeführt. Im Gegensatz zum Monterey
wurde der Frontera nicht in einer Isuzu Fabrik in Japan montiert, sondern im englischen Luton. Es gab von Anfang an den langen viertürigen Frontera sowie den kurzen zweitürigen Frontera Sport. Der
Sport war ausschließlich mit einem 2.0 Benzinmotor mit 115 PS lieferbar, welcher schon aus den anderen Opel Modellen, wie dem Vectra, Calibra und Omega bekannt war. Der lange Frontera war mit
einem 2.3 Turbodieselmotor mit 100 PS aus dem Omega sowie einem 2.4 Benzinmotor mit 125 PS, ebenfalls aus dem Omega, erhältlich. Der Frontera wurde im Gegensatz zu seinem großen Bruder
dem Monterey, ein echter Erfolg, er wurde sofort Marktführer unter den Geländewagen und konnte diese Position einige Jahre aufrecht erhalten. Dies lag wohl auch daran, dass Opel für ihn die
Werbemillionen so fleißig wie für die anderen Modelle sprudeln ließ. Im Jahre 1995 wurde der Frontera überarbeitet, er bekam einen neuen 2.2 16V Benzinmotor mit 136 PS, der den betagten 2.4
ablöste. Im Gegenzug löste ein neuer, von Isuzu zugelieferter 2.8 Turbodieselmotor mit 113 PS den 2.3 Turbodiesel mit schlappen 100 PS ab. Der Frontera Sport war nun auch mit dem Diesel sowie als
Softtop erhältlich, außerdem hielt ein neues Cockpit Einzug. 1997 gab es dann den bereits dritten Diesel im Frontera, ein 2.5 Turbodiesel mit 115 PS welcher von VM aus Italien zugekauft wurde, löste
den 2.8 Turbodiesel ab. Diese beiden Veränderungen im Programm verhalfen dem Frontera A kurzzeitig noch einmal zu besseren Verkaufszahlen, konnten aber den Absturz des Rüsselsheimer
Geländewagengeschäftes nicht aufhalten. 1998 wurden noch gerade ca. 1.500 Fronteras abgesetzt, somit lag der Absatz nicht viel höher als beim bereits in der Bedeutungslosigkeit verschwundenen
Monterey. Ende 1998 wurde dann endlich der neue Frontera B eingeführt, welcher mit einem 2.2 16V Dieseldirekteinspritzer mit 115 PS sowie einem erstmals eingesetzten und von Isuzu gelieferten 3.2
V6 Benzinmotor mit 205 PS aufwartete. Der 2.2 16V Benzinmotor mit 136 PS blieb unverändert im Programm. Der Frontera war nun in zwei Ausstattungsvarianten lieferbar, einerseits als namenslose
Basisversion mit unlackierten Stoßfängern, andererseits als „Limited“ mit lackierten Stoßfängern und
fast kompletter Ausstattung. Der Frontera Sport war nun auch mit dem 2.2 16V Benzinmotor lieferbar, der 3.2 V6 wurde ihm jedoch vorerst vorenthalten, außerdem entfiel die Softtop Variante. Im Herbst
2000 spendierte man dem Frontera Sport auch endlichen den 3.2 V6 Motor, damit wird der Sport seinem Namen nun auch wirklich gerecht. Im März des Jahres 2001 nahm Opel jedoch die
Basisversionen des Fronteras vom Markt, außerdem wurde das Farbprogramm gestrafft. Die Verkaufszahlen sind nach anfänglichen Erfolgen wieder dramatisch gefallen. Zum Modelljahr 2002
erhielt der Frontera ein Facelift, sowie neue Außenfarben. Nun gibt es auch das neue Topmodell „Olymus“ welches in Zusammenarbeit mit dem gleichnamigen Kamerahersteller entstand.
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 Opel Frontera A
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Opel Frontera Sport A - hier als Hardttop
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Opel Frontera B und Frontera Sport B
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Sondermodell Frontera Sport “Olympus”
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Campo
Der Campo wurde Mitte der 80er Jahre in Deutschland als “Isuzu KB” eingeführt. Als dann Ende der
80er der Nachfolger erschien, wurde der Name in Campo geändert. 1991 wurde aus dem Isuzu Campo ein Opel Campo, man ersetzte lediglich das Isuzu Emblem durch den Opel Blitz. 1992 gab es
bereits ein erstes kleines Facelift. Anfangs lief der Campo auch sehr gut, war er doch mit einem 2.3 Benzinmotor mit 98 PS einem 2.5 Turbodiesel mit 76 PS, sowie einem starken 3.1 Turbodiesel aus
dem Monterey A, welcher im Campo ohne Ladeluftkühler „nur“ 109 PS leistete erhältlich. Er war sogar einmal kurzfristig Marktführer im Pickup Segment. Doch Werbung für den Campo suchte man
vergeblich. Die Campo Vermarktung lief genauso wie beim Monterey – gar nicht. Zum Modelljahr 1996 wurde der 2.3 Benzinmotor eingestellt. 1997 gab es eine gründliche Überarbeitung, der Campo
wirkte nun mit seiner rundlichen Karosserie moderner. Damit hat Opel den hubraumstärksten Dieselpickup im Programm, was aber anscheinend in Rüsselsheim niemanden interessiert, der
Verkauf lief und läuft mehr als schleppend. Knapp 1.000 Campos werden jedes Jahr in der japanischen Isuzu Fabrik in Fujisawa für den deutschen Markt hergestellt. Mit für den Misserfolg des
Campos ist wohl auch eine bis zum März des Jahres 2001 nicht erhältliche Komfortversion, wie sie bei der Konkurrenz zu finden ist. Opel sah den Campo bisher nur als Handwerkerfahrzeug, mit der nun
eingeführten „Limited“ Version kann man auf bessere Zeiten hoffen. Für den Campo stehen drei Karosserieversionen zur Verfügung, die Einzelkabine, der Sportscab (1,5er Kabine) und die
Mannschaftskabine mit vier Türen. Seit dem Modelljahr 2002 gibt es nun einen neuen 2.5 DTI mit 100 PS welcher die beiden anderen Motoren ersetzt. Außerdem zeichnen sich die 2002er Campos durch
eine Hutze auf der Motorhaube und den neuen No-Stop-Allradantrieb des Fronteras aus. Die Limited Version gibt es nur in Verbindung mit dem Mannschaftskabiner.
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 Isuzu Campo Sportscab
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 Opel Campo B Sportscab
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Trooper B
Nachdem Opel den Monterey Anfang 1999 aus dem Modellprogramm „kickte“, formierte sich die
Deutsche Isuzu Vertriebs GmbH, welche den Monterey B nun unter seinem Originalnamen Isuzu Trooper seit dem 1. Januar 2000 wieder in Deutschland anbietet. In England, Frankreich , Spanien
und Italien ist das schon seit längerem der Fall. Das Vertriebsnetz umfasst momentan ca. 80 Händler, auch einige Opelhändler, welche Interesse am 4x4 Geschäft haben sind wieder dabei. Erhältlich ist
der Trooper nun wieder mit dem 3.5 V6 Benzinmotor mit 215 PS sowie dem 3.0 Turbodieseldirekteinspritzmotor mit 159 PS. Zur Wahl stehen außerdem wieder die
Karosserieversionen kurzer Zweitürer und langer Viertürer. Im ersten Geschäftsjahr 2000 konnte Isuzu 515 neue Trooper absetzen. Dies hört sich im Gegensatz zu den ca. 800 Monterey Verkäufen
1999 zwar wenig an, doch muss man bedenken, dass der Monterey über ca. 2000 Opelhändler vertrieben wurde, für den Trooper jedoch momentan nur ca. 80 Vertragshändler zuständig sind. Nun
gibt es auch endlich Sondermodelle des Troopers, wie den Magic Edition, den Jump&Ride oder den Woodland. Außerdem gibt es jetzt auch erstmals verschiedene Ausstattungsvarianten, wie
„attraction“, „supreme“ und “Plus”.
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 Isuzu Trooper B 3.0 DTI
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 Isuzu Trooper B “supreme”
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 Isuzu Trooper B “Offroad”
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 Isuzu Trooper B “attraction”
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Großbritannien
In Europa sind die genannten Fahrzeuge hauptsächlich als Opel bekannt, in Großbritannien werden sie
jedoch als “Vauxhall” verkauft. Der Vauxhall Frontera entspricht ebenso dem Opel Frontera wie der Vauxhall Brava dem Opel Campo. Einige Jahre gab es ebenfalls den Vauxhall Monterey, der dem Opel
Monterey entsprach. Er wurde jedoch schon viel früher als der Opel Monterey aus dem Programm genommen. Der dortige Isuzu Importeur bietet ebenfalls nur den Trooper an, dafür jedoch in vielen
verschiedenen Versionen, es gibt sogar einen Trooper-Lieferwagen, der auf der 3-türigen Ausführung basiert!
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 Vauxhall Frontera Sport
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 Vauxhall Brava
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 Vauxhall Frontera
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 Isuzu Trooper 3.5 V6
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Australien
In Australien werden der Trooper als Holden Jackaroo, sowie das Premiummodell des Jackaroo als
Holden Monterey angeboten. Dort steht nur die lange fünftürige Version zur Wahl, jedoch sind auch hier die in Deutschland ebenfalls bekannten Motoren, der 3.0 Turbodieseldirekteinspritzer sowie der
3.5 V6 Benzinmotor erhältlich. Der hierzulande als Opel Frontera bekannte Mittelklasse Offroader heißt dort Holden Frontera bzw. wie hier die zweitürige Version Frontera Sport. Einen Diesel gibt es
hier jedoch nicht. Der Campo heißt Holden Rodeo und wird sogar mit dem 3.2 V6 Motor angeboten. Es gibt auch einen 2.8 Turbodiesel. Auch hier stehen die drei bekannten Karosserieversionen zur Wahl.
Holden ist mit den drei Fahrzeugen, die allesamt in Japan von Isuzu hergestellt werden sehr glücklich und erfolgreich.
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 Holden Frontera Sport 2.2 16V
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 Holden Jackaroo 3.5 V6
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 Holden Rodeo 3.2 V6
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 Holden Frontera 3.2 V6
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USA
In den USA dürfen alle dort verfügbaren Modelle wieder ihren Originalnamen Isuzu tragen, dort gibt
es den Isuzu Rodeo bzw. den Isuzu Rodeo Sport, nichts anderes als ein Opel Frontera bzw. ein Opel Frontera Sport. Es stehen auch dort der 3.2 V6 Benzinmotor sowie ein 2.2 16V Benzinmotor zur Wahl.
Einen Diesel gibt es, wie in den USA üblich in dieser Klasse, nicht. Der Isuzu Trooper heißt auch dort
Trooper und wird ausschließlich als langer Fünftürer mit dem 3.5 V6 Benzinmotor angeboten. Bis zum Modelljahr 2001 gab es auch einen Pickup namens Isuzu Hombre, dieser war baugleich mit dem auch
in Deutschland bekannten und über die Opel/Chevrolet Händler vertriebenen Chevrolet S 10. Sehr erfolgreich war er trotz eines 2.2 16V und eines starken 4.3 V6 Benzinmotors nicht. Als
Aushängeschild bot Isuzu in den USA bis zum Modelljahr 2002 außerdem den futuristisch gestylten VehiCross an, dieses Fahrzeug, welches eigentlich nur als Designstudie auf der Tokyo Motor Show
stand, wurde von dem allseits bekannten 3.5 V6 Benzinmotor mit 215 PS angetrieben. 1998 fand die Einführung in Japan statt, ein Jahr später, im Frühjahr 1999 in den USA. Gebaut wurde der „VX“, wie
ihn seine Fans nennen, in Handarbeit, da sich die Produktion als äußerst schwer erwieß. Pro Jahr wurden in den USA nur ca. 1.200 Fahrzeuge verkauft. Seit dem Frühjahr 2001 wird außerdem der
Isuzu Axiom, ein sehr moderner Geländewagen auf Basis des Trooper mit dem 3.5 V6 Motor und 230 PS angeboten. Er wird wie der Isuzu Rodeo und der Rodeo Sport im amerikanischen Subaru-Isuzu
Werk in Lafayette im Bundesstaat Indiana gebaut. Pro Jahr möchte man vom Axiom 32.000 Exemplare absetzen. Kein unrealistisches Ziel, bedenkt man, dass allein vom Rodeo jährlich in den
USA ca. 60.000 Fahrzeuge vom Trooper ca. 25.000 Fahrzeuge verkauft werden. Die schweren LKW-Baureihen von Isuzu werden natürlich auch dort angeboten.
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Neu seit März 2001 - Isuzu Axiom 3.5 V6
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2001 eingestellt - Isuzu VehiCross
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Seit langem bewährt - Isuzu Trooper 3.5 V6
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 2000 eingestellt - Isuzu Hombre
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In den USA recht beliebt - Isuzu Rodeo
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Der Isuzu Rodeo Sport (bis 2001 “Amigo”)
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Der Isuzu Rodeo wird in den USA auch noch als Honda Passport vertrieben, jedoch nur mit dem 3.2
V6 Motor und als langer Fünftürer. Hondas Nobelmarke Acura bot bis 1999 auch noch eine Luxusversion des Troopers als Acura SLX mit dem 3.5 V6 Motor und der fünftürigen Karosserie an,
diese floppte jedoch.
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 Honda Passport 3.2 V6
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 1999 eingestellt - Acura SLX 3.5 V6
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Japan
In Japan heißen natürlich alle Isuzus auch Isuzu. Dort gibt es den Opel Frontera bzw. Frontera Sport
als Isuzu Wizard bzw. Isuzu Mu. Neben dem 3.2 V6 Motor gibt es dort sogar den großen 3.0 Diesel der dort 145 PS leistet. Der Trooper heißt in Japan Bighorn und wird dort wie überall mit dem 3.5 V6
Benzinmotor angeboten, es gibt aber auch den 3.0 Diesel. Hier gibt es auch die zweitürige Version. Der VehiCross wurde sogar mit 25 verschiedenen Außenlackierungen angeboten, in den USA waren
es nur deren sechs. Der Wizard wird mit dem sogenannten Torque-On-Demand (kurz: TOD) Allradantrieb angeboten, welcher in Deutschland nur in einigen Trooper Versionen (5-türer in
Verbindung mit dem Automatikgetriebe) zur Verfügung steht.
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Auch als zweitürer zu haben - Isuzu Bighorn
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Wird nicht mehr produziert - Isuzu VehiCross
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 Einstiegsmodell - Isuzu Mu
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Den Isuzu Wizard gibt es auch als 3.0 DTI
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Bis auf Australien wird der Trooper also überall (wieder) als Isuzu vertrieben, kein Wunder, ist er doch das Flagschiff und Aushängeschild von Isuzu.
Fazit
Man darf gespannt sein, wie es mit den beiden Isuzus im Opel Programm weitergehen wird, schade
wäre es auf jeden Fall, würde Opel auch sie aus dem Modellprogramm verbannen. Vielleicht wird man sich bei Opel aber ja doch noch irgendwann einmal dazu durchringen, dem Frontera sowie dem
Campo ein (echte) Chance zu geben und sich liebevoller um diese beiden starken Typen kümmern, verdient haben sie es allemal. Isuzu kann man nur wünschen, das die Marke in Deutschland wieder
bekannter und vor allem populärer wird, dass man mit dem Trooper einen erstklassigen Geländewagen im Programm hat, ist unbestritten. Vielleicht sollte man außerdem ein zweites Modell,
z.B. den Axiom hierzulande anbieten.
Copyright © 2001 by Timo Feldmann – www.opel4x4.de - www.isuzuwelt.de
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